Die Auswahl eines PIM Dienstleisters sollte nicht nur nach technischer Kompetenz erfolgen. Entscheidend ist, ob der Partner das Zusammenspiel aus Daten, Prozessen, Systemen und Organisation versteht.
Ein guter Dienstleister stellt früh die richtigen Fragen, zum Beispiel:
- Wie sieht die bestehende Systemlandschaft aus?
- Wo werden Produktdaten aktuell gepflegt?
- Welche Verantwortlichkeiten gibt es in Fachbereichen und IT?
- Welche Ausgabekanäle sollen künftig angebunden werden?
Er betrachtet das PIM nicht isoliert, sondern im Kontext von ERP, E-Commerce, Marketing, Vertrieb und Service.
Wichtig ist auch das Vorgehensmodell. Ein PIM-Projekt braucht eine klare Struktur von Analyse über Konzeption bis Implementierung, Schulung und Betrieb. Anforderungen sollten sauber aufgenommen, priorisiert und in realistische Projektphasen übersetzt werden.
Auch Kommunikation ist ein Auswahlkriterium. Ein geeigneter PIM Dienstleister macht transparent, wie das Projekt geplant und gesteuert wird:
- Werden Aufwände realistisch eingeschätzt?
- Werden Risiken offen angesprochen?
- Ist klar, welche Aufgaben beim Dienstleister liegen?
- Ist klar, welche Entscheidungen intern getroffen werden müssen?
Gerade bei PIM-Projekten ist diese Transparenz wichtig, weil Fachbereiche und IT eng zusammenarbeiten müssen.